hat die Stadt das Mittelalter fast unverändert bis heute überdauert. Wer Rothenburg kennen lernen möchte, sollte sich dafür unbedingt Zeit nehmen. Von Februar bis Dezember bietet die Stadt verschiedene Führungen in deutscher und englischer Sprache an. Viele Museen und Kirchen laden zur Besichtigung des bedeutenden kulturellen Erbes ein. Neben den historischen Sehenswürdigkeiten gibt es aber auch abseits der Hauptwege manche alte Häuser, Hinterhöfe und Brunnen zu entdecken. Besonders romantisch ist der abendliche Stadtrundgang mit dem Nachtwächter, wenn alle wichtigen Gebäude in mildem Licht angestrahlt sind.

Eine Staufische Kaiserburg aus dem Jahre 1142 ist die Keimzelle Rothenburgs.
Mit der Erhebung zur Freien Reichsstadt durch Rudolf I. beginnt der Aufschwung zu einer der reichsten und größten Städte des Deutschen Reiches. Um 1400 leben mehr als 6000 Menschen in der Tauberstadt.
Während des Dreißigjährigen Krieges wird das protestantische Rothenburg durch die kaiserlichen Truppen unter General Tilly eingenommen. Zwar rettet
Altbürgermeister Nusch mit seinem "Meistertrunk" die Stadt vor der totalen Zerstörung, doch der wirtschaftliche Niedergang nimmt seinen Lauf.
Doch gerade dies erwies sich als Glücksfall. Denn als andere Städte durchgreifend modernisiert und die alten Befestigungsanlagen geschleift wurden, blieb die Altstadt Rothenburgs von jedweder Änderung verschont.
Im Zeitalter der Romantik entdecken Maler und Poeten die Stadt als Sinnbild des deutschen Mittelalters. Und so setzte bereits um die Jahrhundertwende der Fremdenverkehr ein, der heutzutage eine der Haupteinnahmequellen der Stadt darstellt. Bei jährlich über 400.000 Übernachtungen und mehr als zwei Millionen Tagesgästen ergeben sich über 1200 Arbeitsplätze, die direkt oder indirekt mit dem Tourismus verknüpft sind.
Der Reigen der Veranstaltungshöhepunkte wird mit dem Historischen Festspiel "Der Meistertrunk"  an Pfingsten eröffnet. Hunderte von Rothenburgern verwandeln die Altstadt in ein riesiges Feldlager. Der historische Schäfertanz und die Schwänke der Hans-Sachs-Gilde sind den ganzen Sommer und Herbst hindurch zu sehen. Wer 700 Jahre Stadtgeschichte lebendig erleben will, der kann an den Reichsstadt-Festtagen im September auf seine Kosten kommen. Und wenn der erste Schnee Rothenburg erreicht, dann öffnet auch der berühmte "Reiterlesmarkt" über die Adventszeit seine Pforten.

 

chronologische Stadgeschichte

Wikipedia zu Rothenburg

 
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